pakilia schlägt eine Brücke nach Mexiko

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Zum ersten Mal dabei ist in diesem Jahr das junge Unternehmen pakilia. Das Wort stammt aus der Aztekensprache Nahuatl und bedeutet “Freude geben”. Und genau das wollen die Gründerinnen Julia Maier und Miriam Müller auch. Die beiden jungen Frauen haben den Traum, mexikanischen Kunsthandwerkerfamilien unter die Arme zu greifen – und genug Tatendrang, dies auch in die Wirklichkeit umzusetzen. Gleichzeitig bereiten sie auch uns in Deutschland eine Freude, indem sie Schmuck aus Mexiko zu uns bringen.

Julia und Miriam sind zwar noch jung, haben aber bereits viel Zeit im Ausland verbracht, Sprachen und fremde Kulturen kennen und lieben gelernt. In Deutschland und in Mexiko haben sie internationale Betriebswirtschaft studiert. „Unser Wissen und unsere Erfahrungen nutzen wir, um unseren Beitrag zu einer fairen Welt und mehr Chancengleichheit zu leisten“, sagt Miriam.

Im Sommer 2012 besuchten die beiden zum ersten Mal das verträumte Bergstädtchen Taxco in Mexiko. Schnell fielen die einzigartigen Produkte der Kunsthandwerker auf, aber auch das Ungleichgewicht zwischen den beeindruckenden Fähigkeiten der Künstler und ihren stark eingeschränkten Verkaufsmöglichkeiten. “Die Idee, die Fähigkeiten der Handwerker mit unserem Wissen zu kombinieren und die beeindruckenden Silberarbeiten in Deutschland bekannt zu machen war perfekt: so entstand pakilia”, blickt Julia zurück. “Mit pakilia schlagen wir nun eine Brücke zwischen mexikanischen Kunsthandwerkerfamilien und interessierten Deutschen. Unser Ziel ist es, den mexikanischen Handwerkern und ihren Familien zu mehr Planungssicherheit und finanzieller Unabhängigkeit zu verhelfen”, sagen die beiden Frauen.

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Gekauft werden die Produkte immer direkt vor Ort und zu einem fairen Preis. Bei größeren Bestellmengen finanzieren Miriam und Julia, die durch ein studentisches Team in Mexiko unterstützt werden, die Materialkosten vor. „Wir übernehmen die gesamte Steuerlast in Mexiko sowie Behördengänge und Exportlogistik, um den Herstellern den Einstieg in den internationalen Markt zu ermöglichen. Wir arbeiten an der ständigen Verbesserung der Produkte – auch dank Anregungen durch Kunden. Und wir besuchen die Handwerker sowie ihre Familien regelmäßig, um die Situation und die individuellen Bedürfnisse zu analysieren und bestmögliche Unterstützung anzubieten“, umschreibt Julia die Arbeit von pakilia.

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Unterstützt werden die Familien durch Beratung, insbesondere in den Bereichen Export, Qualität, Betriebsorganisation sowie Zeitmanagement. In Deutschland stützt sich der Vertrieb auf drei Säulen: Direktvertrieb, Internet und die Zusammenarbeit mit Weltläden. „Auch hier sind uns faire Preise wichtig, denn nur durch erschwingliche Produkte für den deutschen Kunden können wir die mexikanischen Handwerker erfolgreich unterstützen. Wir möchten nicht nur ein Produkt verkaufen, sondern die Geschichten der Menschen und unser Konzept gemeinsam mit den Schmuckstücken transportieren“, sagt Miriam. Gern ermöglichen die beiden Frauen auch den direkten Kontakt zwischen deutschen Kunden und den mexikanischen Herstellern.

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Tipp: Am 6. September halten Julia und Miriam um 14 Uhr auch einen Vortrag im Info-Shop. Der Titel ist: „Fairer Handel ganz persönlich – Einblicke in das Leben der mexikanischen Silberkundsthandwerker“.

pakilia findet Ihr in Halle 2, Stand 2.A04.

Kommentare (2)

  1. Hallo ich wurde gerne wissen was ist Handelfair vom mexikanische Produkte die in D verkaufen werden?
    In wie fern „helfen die mexikanischen Familien die die Silver Produkte machen“?
    Konnten Sie mir eine Beratung geben wie exportieren die Produkte aus Mexiko nach Deutschland? Oder wo könnte ich mich informieren?
    Im voraus vielen Dank

    Antworten

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