Global nachhaltig

Der Faire Handel ist im Aufwind. Immer mehr Menschen entscheiden sich bewusst für den Einkauf von nachhaltig produzierten Artikeln. Die Angebotspalette vergrößert sich ständig, selbst Discounter bieten mittlerweile Produkte mit dem Siegel von TransFair an. Auf der FAIR FRIENDS erlebt Ihr eine kleine Auswahl der Unternehmen, in denen diese Produkte entstehen, die mit dem FairTrade-Logo vermarktet werden.

Faire Arbeitsbedingungen, fair und gerecht produzierte und gehandelte Produkte sowie Zertifizierungen stehen innerhalb der internationalen Gemeinschaftsfläche „Global Sustainable Community“ im Fokus. Hier stellen sich 17 Produzenten aus 13 Nationen vor – von Äthiopien und Kenia über Bangladesh und Indien bis hin zu den Philippinen und Uruguay. In Halle 2 erlebt Ihr nachhaltige sowie fair produzierte Exponate wie Textilien, Spielzeug oder Lifestyle-Produkte. Die Gemeinschaftsfläche wird organisiert von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH. Sie soll den Dialog zwischen Produzenten und Konsumenten fördern und den Fairen Handel erlebbar machen.

zelalem-ladies-bagMit dabei sind unter anderem Entoto Beth Artisan. Das Unternehmen aus Addis Abeba beschäftigt 120 HIV-infizierte Frauen, die im Kunsthandwerk ausgebildet wurden. Hier könnt Ihr Accessoires wie Schmuck oder Taschen (wie nebenstehendes Modell „Zelalem“) sehen und kaufen. Die Kooperative erhofft sich von der Teilnahme an der FAIR eine Erweiterung des Geschäftsfeldes und vor allem mehr Aufmerksamkeit.

Mit Pebblechild, der Marke der Hathay Bunano Proshikon Society aus Bangladesh kommt eine 2004 gegründete Gesellschaft zur FAIR FRIENDS, die Frauen in ländlichen Gebieten beschäftigt. In reiner Handarbeit entstehen in Dhaka, der Hauptstadt Bangladeshs Baby-Artikel aus Baumwolle. Beim Produktionsprozess wird keine Baumwolle benötigt, die Herstellung ist also sehr ressourcenschonend.

pebblechild

Aus Brasilien, genauer gesagt aus Sao Paulo, stammt die REDE Asta Corp. Der Zusammenschluss von Kunsthandwerkerinnen wurde 2005 gegründet und fertigt Neues aus Textilresten und Glas. Etwa Kissenbezüge, Taschen und Beutel, sowie Schmuck und Dekoartikel. Upcycling steht hier also im Vordergrund.

Die AKOMA Cooperative aus Ghana produziert Kosmetik aus Sheabutter und Kokosnussöl aus organischem Anbau und ohne Pestizide. Das Craft Resource Center aus Kalkutta in Indien fertigt Ledertaschen, Rucksäcke und Mappen aus recyceltem Leder und Leder-Resten sowie Schals und Tücher aus Stoffresten. Bei TUUX aus Mexiko seht Ihr Möbel aus Hölzern und Metall, etwa rollende Fahrrad-Tische, Schränke und Stühle sowie Tische mit maurischem Dekor. Bei SIKLO Enterprises aus Manila auf den Philippinen bekommt Ihr Upcycling-Produkte, wie Gürtel aus Fahrradreifen, aber auch Rucksäcke und Taschen aus recyceltem Reifen.

Diese und weitere Unternehmen erwarten Euch in Halle 2 auf der Gemeinschaftsfläche. Schaut unbedingt vorbei!

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