Mode ohne Abfall

In der konventionellen Bekleidungsproduktion verbleiben rund 15 bis 20 Prozent des Materials als Abfall. Zu viel, sagt Laura Schlütz, Mode-Textil-Design-Absolventin von der Universität Paderborn. Mit ihrer Kollektion „Nothing but black“ zeigt sie, dass es auch anders geht: im Zero-Waste-Designverfahren.

Zero Waste soll die Wertschätzung des Ausgangsmaterials Stoff, das bereits unter hohem Ressourceneinsatz hergestellt wird, in den Fokus der NutzerInnen rücken. Nicht nur 80 Prozent davon sollen in ein Kleidungsstück fließen, sondern im Optimalfall alles, also 100 Prozent. Die 23-jährige möchte so einen Beitrag zur Nachhaltigkeit in der Bekleidungsherstellung leisten und für alternative Designkonzepte sensibilisieren.

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Erste Berührungen mit Nachhaltigkeit in der Mode machte die Designerin im Bereich der Gestaltungspraxis im Zuge ihres Studiums unter der Leitung von Prof. Alexandra Kürtz. Seither sind sozial, ökologisch und ökonomisch vertretbare Slow-Fashion-Konzepte aus ihrer Mode nicht mehr wegzudenken.

Wer sich selbst ein Bild von Zero-Waste-Fashion machen möchte, ist herzlich eingeladen dies am Stand 3B.B02 in Halle 3B zu tun. Laura Schlütz präsentiert hier live die Kleidungsstücke aus
ihrer Kollektion und steht gerne für Fragen rund um Zero Waste und den Studiengang Mode-Textil- Design bereit.

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