Soziale Verantwortung gefördert

Auf der Sonderfläche „Social Entrepreneurs – Gemeinschaftsfläche für innovative Start-ups mit nachhaltigen Geschäftsideen“ präsentieren sich auf der FAIR FRIENDS soziale Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen, die mit ihrem Geschäftsmodell den Spagat zwischen unternehmerischem Denken und sozialem Mehrwert schaffen.

fair-friends_social-entrepreneurs

Wir wollen Euch die Unternehmen, deren Teilnahme an der Messe durch eine Förderung des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes NRW ermöglicht wurde, etwas näher vorstellen.

Curassist ist das Kompetenzzentrum für selbstbestimmte und selbstorganisierte Pflege. Das Unternehmen in der Start-Up-Phase begleitet Pflegekräfte in die Freiberuflichkeit, nimmt ihnen Verwaltung, Anmeldungen, Abrechnungen und so weiter ab und bietet zusätzlich digitale Werkzeuge, die sie entlasten. Dadurch wird viel Zeit gewonnen, die direkt den Patienten zugutekommt. curassist rechnet für die Pflegekräfte diese Leistungen direkt mit den Pflegekassen ab, was Angehörigen Geld spart, und Pflegekräfte verdienen tatsächlich 100 Prozent des gesetzlichen Pflegesatzes.

Endlich bewusst einkaufen: entia ist ein Versandhaus für hochwertige Handwerksprodukte aus sozialen Werkstätten. Ob Küchenutensilien, Büroschätze, Möbel mit echter Tischlerqualität oder kreative und umweltgerechte Upcycling-Designerstücke – weit über 1000 Produkte von über 100 Werkstatt-Partnern aus ganz Deutschland werden im Shop angeboten. entia wurde bereits als „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“ und aktuell mit dem „Werkstatt-N 2016“-Qualitätssiegel des Deutschen Nachhaltigkeitsrates ausgezeichnet.

entia_greifling

Kann man Fallschirme, die aus ihrem aktiven Sprungleben ausgemustert werden, nicht noch anderweitig verwenden, statt sie wegzuwerfen? Die Skydiver von 2nd Flight können: Sie schenken den Rentnerschirmen, die mit ihnen alle Höhen und Tiefen im Fallschirmsport durchlebt haben, ein neues Leben – den second flight – und verarbeiten das hochwertige Material zu stylischen Jacken, Hoodies und Accessoires. Es entstehen von Hand zugeschnittene, individuelle Einzelstücke, die auf eine bewegte Vergangenheit zurückblicken. Das ist gelebtes Vintage und kein industriell hergestellter Massen-Used-Look.

second-flight

Als Projekt von Studierenden für Studierende 2002 am Institut für Sozialwissenschaften der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf entstanden, hat sich campusrookies.de zu einer Praktikums- und Jobbörse für die Bereiche Medien, Kommunikation und Wirtschaft etabliert und hilft speziell Studierenden der Geisteswissenschaften die passende Stelle für den erfolgreichen Berufseinstieg zu finden. Unternehmen erreichen qualifizierte Nachwuchskräfte und besetzen freie Stellen mit geeigneten Bewerbern.

Seit mehr als 12 Jahren beschäftigt sich Jörg Meyer, Gründer von hatgeholfen.de, mit Open Source und freier Software und wie diese von Initiativen, Vereinen oder NGO und Gruppen, die sich ehrenamtlich, sozial und/oder gemeinnützig engagieren, genutzt werden können. Dazu zählen Server- und Web-Anwendungen über Desktop-Software und Mobile-Apps bis hin zu Content-Management-Systemen, die erfolgreich im produktiven Agentur- bzw. Office-Betrieb, aber vor allem auch im Rahmen des ehrenamtlichen Engagements in mehreren Nachhaltigkeitsinitiativen eingesetzt werden. Jörg Meyer von hatgeholfen.de ist Kompetenzpartner des RCE-Ruhr für den Bereich Digitalisierung.

Native Souls gehen einen anderen Weg als viele konventionelle Unternehmen: Die zwei Modegeschäfte mitten im Ruhrgebiet und ein eigenes Bio-Mode-Label, das aus Überzeugung entstanden ist legen ihren Produktionsweg offen, schaffen Transparenz. Jedes einzelne Kleidungsstück ihrer Kollektion ist aus 100 Prozent Bio-Baumwolle, unter fairen Bedingungen in Sri Lanka hergestellt. Und natürlich GOTS (Global Organic Textile Standard) zertifiziert. Dabei wird auf Brandschutz, Fluchtwege, Arbeitsplatz-Sicherheit, Erste-Hilfe-Raum, Umkleiden, Toiletten, Pausenräume, kostenloses Trinkwasser, kostenloses warmes Mittagessen und mehr größten Wert gelegt.

Anna und Ran lieben Kinder so wie sie sind – wild, neugierig und voller Bewegungsdrang. Selbst Eltern von drei Kindern möchten sie ihren Teil dazu beitragen, Kinder wieder in direkteren Kontakt mit der Umwelt zu bringen. Gemeinsam entwickelten sie mit Wildling Shoes einen Schuh, der von der Passform über die Materialien bis hin zur Sohle den Fuß so ungestört wie möglich lässt – wie eine zweite Haut, die zwar vor Verletzungen und Witterungseinflüssen schützt, aber ansonsten keinen Einfluss auf den Fuß und seine Funktionen nimmt. Verwendet werden möglichst reine Naturstoffe wie (Bio-)Baumwolle, Naturkautschuk, Hanf, Moos, Kork oder Bambus – eine gute Alternative zu Leder oder Kunststoffen. Einige Modelle bei Wildling Shoes sind vegan. Um Lieferwege kurz zu halten, regionale Unternehmen zu unterstützen und eine faire Herstellung zu garantieren, werden alle Stoffe in Deutschland und Europa hergestellt.

wildling

Warum eigentlich spielt es bei klassischen Bonusprogrammen keine Rolle, welche Produkte beim Einkaufen auf dem Warenband landen? Dabei hat doch gerade unser Einkaufsverhalten einen erheblichen Einfluss auf die Umwelt und unser Miteinander. Jeder Kassenbon kann ein Stimmzettel für Qualität, Umweltschutz und faire Arbeitsbedingungen sein, wenn die Nachfrage das Angebot bestimmt. Mit Wertewandel entsteht das Bonusprogramm, das genau dort ansetzt und den Inhaber der Kundenkarte für ein bewusstes und gutes Konsumverhalten belohnt. Entdeckt mit Wertewandel nachhaltige Angebote ganz in Deiner Nähe. Erhaltet Bonuspunkte für jeden Einkauf und lernt nebenbei mehr über den Inhalt des Warenkorbs.

Mit einem sportlichen Bonussystem punktet radbonus. Viel mehr punktet der Radfahrer, der an diesem Belohnungsprogramm fürs Radfahren teilnimmt, sich die App dafür herunterlädt und schon nach den ersten gesammelten Kilometern den ersten Bonus erhält. Weitere Gutscheine und Rabatte rund ums Fahrrad und gesundem Leben winken. Interessant an der App ist, dass man sich nicht registrieren muss, sondern eine ID-Nummer zugewiesen bekommt. Bis auf die gefahrenen Kilometer wird nichts gespeichert, auch nicht wo man entlang fährt. Noch ein Grund mehr, um mit Radbonus direkt loszulegen.

radbonus

Kommentar hinterlassen

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*