Upcycling mal völlig anders

Upcycling kennt inzwischen jeder. Scheinbar wertlose Dinge werden aufgearbeitet und einem neuen Zweck zugeführt. Schallplatten werden so zu einem Notizbuch-Einband oder einer Snack-Schale, Besteck wird zu Schmuck oder Fahrradreifen zu Gürteln. Aber wusstet Ihr, dass man auch Kaffeesatz upcyclen kann?

Im Einklang mit der Natur entwickelt eine Unternehmung namens Kaffeeseife – ja, genau: Seife aus Kaffee. Das Projekt gehört zur enactus Universität Köln und ist Teil unserer Sonderfläche Social Entrepreneurs.

Die Seife besteht hauptsächlich aus Oliven- und Kokosöl, wird aber mit Kaffeesatz angereichert. Natürlich ist die Seife als nachhaltiges Produkt palmölfrei. Weiterer Bestandteil der Wertschöpfungskette ist die regionale Produktion: Handgefertigt wird die Kaffeeseife in den Lebenshilfe-Werkstätten Wuppertal und dort auch individuell signiert.

Die Menschen mit Behinderung können hier ihren Aufgabenbereich selbst wählen und auch selbstständig arbeiten. Auf diese Weise werden langfristige und fördernde Arbeitsplätze geschaffen.

Besonders pflegend und belebend wird die Seife durch den enthaltenen Kaffeesatz, der einen natürlichen Peeling-Effekt mit sich bringt – ganz ohne Einsatz von Mikroplastik. Der Macchiato-Duft verleiht dem Körper – und dem Badezimmer einen ganz besonderen Geruch.

Zu finden ist Kaffeeseife auf der Sonderfläche Social Entrepreneurs in Halle 3A, Stand 3.C10.

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